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Jonathan Fox, der Begünder beschreibt Playback so:

„Der beste Weg, jemandem Playback Theater zu beschreiben, der es nie gesehen hat, ist, ein Bild zu entwerfen. Stellen Sie sich einen Raum vor, an dessen einem Ende Platz für eine Bühne ist. Auf dieser Bühne sitzen mit dem Gesicht zum Publikum die Spieler. Links auf der Bühne sitzt, umgeben von Instrumenten, ein Musiker. Auf der Bühne rechts zwei Stühle. Auf einem sitzt der ‚Leiter’, der als eine Art Zeremonienmeister fungieren wird. Auf dem anderen wird jemand aus dem Publikum sitzen, um von sich aus von einer persönlichen Erfahrung zu berichten. Der Leiter stellt bestimmte Fragen und übergibt, wenn das Interview abgeschlossen ist, die Geschichte an die Spieler. In der Übergangsphase erklingt Musik. Dann stellen die Spieler die Geschichte mimisch, mit Bewegungen und improvisierten Worten dar. Ihr Ziel ist, die Quintessenz der Geschichte des Erzählers zu erfassen. Nachdem die Geschichte in geeigneter Form bestätigt wird, kehrt der Erzähler/die Erzählerin ins Publikum zurück. Ein anderer Erzähler kommt nach vorn.“ (Fox 1999,9; In J.Fox & H.Dauber (Hrsg.) Playback Theater - wo Geschichten sich begegnen. Internationale Beiträge zu Theorie und Praxis des Playback Theaters (S.9-19). Bad Heibrunn/Obb.: Klinkhardt.)